Ich war heute in der Schule (wie sich dann herausstellte für eine ganze Stunde) und habe eine von meinen Zwölfern unterrichtet. Sie hat sich dann mit einem Geschenk von mir verabschiedet, weil sie einfach danke sagen wollte für die Zeit und überhaupt und so. Das ist ja so putzig. Hab mich riesig gefreut und werde dadurch doch ein klein wenig wehmütig. Und nun gehe ich nachher zu meinem ersten Abschiedsessen...uh. Es folgen noch so einige und das ist etwas erschreckend muss ich sagen. Aber gut, wir wußten ja alle, daß dieser Tag irgendwann kommen wird und nun ist es einfach nur verblüffend, wie schnell die Zeit doch vorübergeht. Es war eine schöne Zeit, die wie immer von Höhen und Tiefen geprägt wurde, aber im Großen und Ganzen eine wunderbare Erfahrung, um die ich reicher bin.
Dienstag, 18. Mai 2010
Samstag, 15. Mai 2010
Uff
eine anstrengende Woche liegt hinter mir. Meine Schüler hatten ihre Prüfung und dadurch war ich jeden (!) Tag in der Schule von der ersten Stunde an. Mann, das fühlt sich zwar einerseits gut an, weil man viel mitbekommt, aber andererseits ist das schon anstrengend. Bin das ja schon gar nicht mehr gewohnt, 5 Tage am Stück zu arbeiten...das hatte nun zur Folge, dass ich dermaßen müde war, sodass ich von gestern auf heute 13 Stunden geschlafen hab. So schön.
In diesem Sinne beginnt jetzt genau mein Wochenende und ich wünsche Euch allen ein frohes, entspanntes und denjenigen, die gerade auf diversen Junggesellenabschieden unterwegs sind, supergutes Wetter sowie viel Sonnenschein. Ich bedauere es so sehr, nicht dabei sein zu können und hoffe deshalb auf einen Haufen Fotos!!!!
In diesem Sinne beginnt jetzt genau mein Wochenende und ich wünsche Euch allen ein frohes, entspanntes und denjenigen, die gerade auf diversen Junggesellenabschieden unterwegs sind, supergutes Wetter sowie viel Sonnenschein. Ich bedauere es so sehr, nicht dabei sein zu können und hoffe deshalb auf einen Haufen Fotos!!!!
Dienstag, 11. Mai 2010
Heieiei
Also versteht mich nun bitte nicht falsch. Ich freue mich riesig, dass hier endlich mal was los ist auf meinem Blog und der ein oder andere Kommentar hinterlassen wird, aber irgendwie hat sich hier noch niemand zu dem neuen Aussehen meines Blogs geäußert. Jetzt hab ich mir hier soviel Mühe gegeben...könnte man ja mal anerkennen. Fänd ich lieb!
Samstag, 8. Mai 2010
London, baby!
Ja, meine Lieben, ich melde mich nun wieder zurück. Ich war letztes Wochenende mit Uta in London und das war superwunderschön.
Angefangen davon, dass ich endlich am Greenwich Observatory und somit am Nullmeridian war, ging es weiter über St. James's Park, Kensington Palace, Kensington Gardens zum Hyde Park über die Oxford Street und mit der U-Bahn zu Knightsbridge und Harrods. Oh, da kann man ja einen ganzen Nachmittag verbringen und staunen. Aber ich muss mal ganz ehrlich sagen, dass reiche Menschen voll einen an der Klatsche haben, denn was man da so alles kaufen kann und was das dann kostet, ist einfach unfassbar. Da gab's sogar diesen dekorativen Glasäpfel, die jeder kennt, der sich für Gilmore Girls interessiert. Etwas Unnötigeres gibt es glaub ich wirklich nicht auf dieser Welt...aber irgendwie spaßig, da mal hineinzuschauen. Sehr lustig fand ich dabei ja auch die Tierabteilung...oh Mann. Mäntelchen, Diamantenhalsbänder, überteuerte Kuschelkissen, Süßigkeiten für die Vierbeiner und total überzüchtete Katzen- und Hundebabies für schlappe 1000 Pfund pro Welpen. Jaja, die Welt der Schönen und Reichen wird sich mir niemals erschließen.
Nunja, an dem Samstag bin ich dann ziemlich durchnässt und totmüde wieder im Hostel angekommen, während Uta sich ein wenig Kultur im Phantom der Oper gegönnt hat (war mir bißchen zu teuer, aber beim nächsten Mal bestimmt). Nach einer weiteren unruhigen Nacht (Dank der Bettwanzen, die mich schier aufgefressen haben) war der Sonntag auch supergemütlich mit bummeln und ein paar T-Shirts kaufen (hat sich ja auch angeboten bei geradezu sibierischen Temperaturen). Wir waren ja beide unglaublich euphorisch und haben leichte Bekleidung mitgenommen, nachdem es die Woche zuvor in Sheffield so sommerliche Temperaturen hatte. In London wendete sich leider das Blatt und es war ja mal richtig kalt. Und das hat sich auch bis heute nicht wirklich geändert, ich zieh nun wieder meine Winterjacke an. Naja, wie dem auch sei. Auf jeden Fall war ich dann am Sonntag Abend im Konzert in der Royal Albert Hall, in der auch Uta im Chor mitgesungen hat. Die Show war einfach atemberaubend, total faszinierend und wirklich supergut. Das hat sich wirklich gelohnt. Es war die 'Night of the 1000 Voices', in der verschiedene Lieder aus bekannten und teilweise gerade laufenden Musicals gesungen werden mit den entsprechenden Stars versteht sich und dazu werden sie vom London Royal Orchestra begleitet sowie einem Chor von 400 Leuten. Das hat was. Die Einnahmen des Abends kommen dabei der Leukämieforschung zugute, was vor nunmehr 10 Jahren von den so genannten 'Calendar Girls' in Gang gesetzt wurde, als der Mann einer der Damen an Leukämie erkrankt und verstorben ist. Und die 'echten' Damen haben sich an dem Abend auch die Ehre gegeben und kamen auf die Bühne. Voll goldig. Zudem kam noch jemand anderes auf die Bühne, der quasi der Knalleffekt der Show wurde: das war Brian May, seines Zeichens Gitarrist von Queen. Der hat gerockt der gute. Zum Abschluss wurden nämlich noch mit die bekanntesten Lieder von Queen gespielt und Brian hat dazu die Gitarre geschmettert. Grandios.
Genauso gut war allerdings auch die After-Show-Party, auf der ich dann noch mit Uta war. Dort hat nämlich was mit der Musikanlage nicht funktioniert, was dazu führte, dass mit dem Hotel vereinbart wurde, dass es ab dem Zeitpunkt eine offene Bar gibt. Da kann man mal knapp 300 Engländer flitzen sehen, wenn sie hören, dass es Alkohol umsonst gibt. Und etwa 2 Stunden später war die Bar auch schon leergetrunken und man konnte betrunkene Engländer auf Hochtouren erleben. Die haben gesungen, was das Zeug hält und ich hab Videos...hihi.
Nach dem Abend sind wir dann glücklich, zufrieden und ziemlich angetrunken ins Bett gefallen, nur um am Montag wieder relativ früh aufzustehen, um den letzten Tag noch genießen zu können. Und den haben wir dann in der Tate Modern verbracht. Beeindruckend muss ich sagen. Wir haben es auch in etwas mehr als 4 Stunden geschafft, die Gallerie von oben nach unten zu durchwandern. Dann waren wir noch am Globe Theatre, damit ich das auch endlich mal gesehen habe und wir sind noch ein ganz schönes Stück durch London gewandert, von der Tate zur Tower Bridge, zum Tower und zurück zu St. Paul's. Jaha und dort haben wir es auch noch geschafft, fast bis zum Altar vorzulaufen ohne Eintritt zahlen zu müssen, da ein Gottesdienst stattfand. Fein, fein.
Und dann ging es auch schon wieder ab zum Bahnhof und auf den Weg nach Hause. Dort ist ja mal noch das unglaublichste passiert: im Zug ging ein Mädel an uns vorbei und ich schaute sie so an und sie mich und ich dachte nur: mhm...die kenne ich irgendwie. Sie saß dann auch noch direkt hinter mir und nach 10 Minuten konnte ich es nicht mehr aushalten und hab sie einfach angesprochen. Und tatsächlich, ich kenne sie und zwar war das Michaela aus dem Studium in Germersheim. Sie hat damals mit mir dort angefangen, ist letztes Jahr fertig geworden und lebt nun in Sheffield, ist 4 Tage vor mir in England angekommen und arbeitet in einem Ort nicht weit von meiner Schule entfernt. Ich muss sagen, die Zufälle häufen sich hier wieder und es ist immer wieder erschreckend, auf welche Art und Weise ich manchmal Leute aus meiner Vergangenheit wiedertreffe. Aber ich sehe das ja mit viel Humor und find's einach nur witzig.
Das war mein Wochenende in London, das mal richtig schön war. Meine Wanzenbisse sind mittlerweile auch abgeklungen und mir geht's soweit ganz gut. Ich schaue nun schon mit einem lachenden und einem weinenden Auge dem Ende meines Aufenthalts entgegen, denn bald ist es soweit und ich muss mich jetzt schon von manchen lieben Menschen verabschieden, was sehr schade ist.
Angefangen davon, dass ich endlich am Greenwich Observatory und somit am Nullmeridian war, ging es weiter über St. James's Park, Kensington Palace, Kensington Gardens zum Hyde Park über die Oxford Street und mit der U-Bahn zu Knightsbridge und Harrods. Oh, da kann man ja einen ganzen Nachmittag verbringen und staunen. Aber ich muss mal ganz ehrlich sagen, dass reiche Menschen voll einen an der Klatsche haben, denn was man da so alles kaufen kann und was das dann kostet, ist einfach unfassbar. Da gab's sogar diesen dekorativen Glasäpfel, die jeder kennt, der sich für Gilmore Girls interessiert. Etwas Unnötigeres gibt es glaub ich wirklich nicht auf dieser Welt...aber irgendwie spaßig, da mal hineinzuschauen. Sehr lustig fand ich dabei ja auch die Tierabteilung...oh Mann. Mäntelchen, Diamantenhalsbänder, überteuerte Kuschelkissen, Süßigkeiten für die Vierbeiner und total überzüchtete Katzen- und Hundebabies für schlappe 1000 Pfund pro Welpen. Jaja, die Welt der Schönen und Reichen wird sich mir niemals erschließen.
Nunja, an dem Samstag bin ich dann ziemlich durchnässt und totmüde wieder im Hostel angekommen, während Uta sich ein wenig Kultur im Phantom der Oper gegönnt hat (war mir bißchen zu teuer, aber beim nächsten Mal bestimmt). Nach einer weiteren unruhigen Nacht (Dank der Bettwanzen, die mich schier aufgefressen haben) war der Sonntag auch supergemütlich mit bummeln und ein paar T-Shirts kaufen (hat sich ja auch angeboten bei geradezu sibierischen Temperaturen). Wir waren ja beide unglaublich euphorisch und haben leichte Bekleidung mitgenommen, nachdem es die Woche zuvor in Sheffield so sommerliche Temperaturen hatte. In London wendete sich leider das Blatt und es war ja mal richtig kalt. Und das hat sich auch bis heute nicht wirklich geändert, ich zieh nun wieder meine Winterjacke an. Naja, wie dem auch sei. Auf jeden Fall war ich dann am Sonntag Abend im Konzert in der Royal Albert Hall, in der auch Uta im Chor mitgesungen hat. Die Show war einfach atemberaubend, total faszinierend und wirklich supergut. Das hat sich wirklich gelohnt. Es war die 'Night of the 1000 Voices', in der verschiedene Lieder aus bekannten und teilweise gerade laufenden Musicals gesungen werden mit den entsprechenden Stars versteht sich und dazu werden sie vom London Royal Orchestra begleitet sowie einem Chor von 400 Leuten. Das hat was. Die Einnahmen des Abends kommen dabei der Leukämieforschung zugute, was vor nunmehr 10 Jahren von den so genannten 'Calendar Girls' in Gang gesetzt wurde, als der Mann einer der Damen an Leukämie erkrankt und verstorben ist. Und die 'echten' Damen haben sich an dem Abend auch die Ehre gegeben und kamen auf die Bühne. Voll goldig. Zudem kam noch jemand anderes auf die Bühne, der quasi der Knalleffekt der Show wurde: das war Brian May, seines Zeichens Gitarrist von Queen. Der hat gerockt der gute. Zum Abschluss wurden nämlich noch mit die bekanntesten Lieder von Queen gespielt und Brian hat dazu die Gitarre geschmettert. Grandios.
Genauso gut war allerdings auch die After-Show-Party, auf der ich dann noch mit Uta war. Dort hat nämlich was mit der Musikanlage nicht funktioniert, was dazu führte, dass mit dem Hotel vereinbart wurde, dass es ab dem Zeitpunkt eine offene Bar gibt. Da kann man mal knapp 300 Engländer flitzen sehen, wenn sie hören, dass es Alkohol umsonst gibt. Und etwa 2 Stunden später war die Bar auch schon leergetrunken und man konnte betrunkene Engländer auf Hochtouren erleben. Die haben gesungen, was das Zeug hält und ich hab Videos...hihi.
Nach dem Abend sind wir dann glücklich, zufrieden und ziemlich angetrunken ins Bett gefallen, nur um am Montag wieder relativ früh aufzustehen, um den letzten Tag noch genießen zu können. Und den haben wir dann in der Tate Modern verbracht. Beeindruckend muss ich sagen. Wir haben es auch in etwas mehr als 4 Stunden geschafft, die Gallerie von oben nach unten zu durchwandern. Dann waren wir noch am Globe Theatre, damit ich das auch endlich mal gesehen habe und wir sind noch ein ganz schönes Stück durch London gewandert, von der Tate zur Tower Bridge, zum Tower und zurück zu St. Paul's. Jaha und dort haben wir es auch noch geschafft, fast bis zum Altar vorzulaufen ohne Eintritt zahlen zu müssen, da ein Gottesdienst stattfand. Fein, fein.
Und dann ging es auch schon wieder ab zum Bahnhof und auf den Weg nach Hause. Dort ist ja mal noch das unglaublichste passiert: im Zug ging ein Mädel an uns vorbei und ich schaute sie so an und sie mich und ich dachte nur: mhm...die kenne ich irgendwie. Sie saß dann auch noch direkt hinter mir und nach 10 Minuten konnte ich es nicht mehr aushalten und hab sie einfach angesprochen. Und tatsächlich, ich kenne sie und zwar war das Michaela aus dem Studium in Germersheim. Sie hat damals mit mir dort angefangen, ist letztes Jahr fertig geworden und lebt nun in Sheffield, ist 4 Tage vor mir in England angekommen und arbeitet in einem Ort nicht weit von meiner Schule entfernt. Ich muss sagen, die Zufälle häufen sich hier wieder und es ist immer wieder erschreckend, auf welche Art und Weise ich manchmal Leute aus meiner Vergangenheit wiedertreffe. Aber ich sehe das ja mit viel Humor und find's einach nur witzig.
Das war mein Wochenende in London, das mal richtig schön war. Meine Wanzenbisse sind mittlerweile auch abgeklungen und mir geht's soweit ganz gut. Ich schaue nun schon mit einem lachenden und einem weinenden Auge dem Ende meines Aufenthalts entgegen, denn bald ist es soweit und ich muss mich jetzt schon von manchen lieben Menschen verabschieden, was sehr schade ist.
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| London |
Freitag, 23. April 2010
Tschüss...
musste ich heute morgen zu Eva sagen. Sie hat mich nun die letzten Tage hier besucht. Endlich war mein erster und einziger Besuch da!!! Und ich habe mich unglaublich dolle gefreut. Sie kam am Montag aus Harrogate, zwei Stunden nördlich von hier, mit dem Zug angefahren und ich habe sie abgeholt. Danach ging es kurz durch Sheffields Innenstadt und dann weiter zu mir nach Hause. Nach einer kleinen Stärkung in Form von lecker Tee und Kuchen haben wir uns wieder auf den Weg gemacht, um Sheffields Parks zu erkunden. Dabei haben wir diverse Eichhörnchen und die Katze gesehen, die im Botanischen Garten lebt. Haben also einen schönen Spaziergang gemacht. Abends waren wir zu nicht mehr viel fähig, also haben wir es uns einfach zuhause gemütlich gemacht.
Am Dienstag musste ich mal wieder in die Schule, zum ersten Mal in diesem Monat. Also hat sich Eva allein auf den Weg gemacht, die Stadt zu erkunden und wir haben uns dann später getroffen. Außerdem waren wir hier bei uns von Alex zu einem Temple Spa Abend eingeladen. Das ist eine Kosmetikserie, die nur aus natürlichen Stoffen ihre Produkte herstellt und dann kommt mal so eine nette Dame nach Hause, wenn man sie einlädt, und stellt ein paar Sachen vor, die man dann auch ausprobieren kann. War lustig, zumal auch ein paar Mädels mit dabei waren, die im Laufe ihres Lebens alle mal hier gewohnt haben. War spaßig als wir uns vorstellen mussten. Zudem hatte Alex ein kleines Kuchenbuffett aufgetischt mit drei verschiedenen Kuchen. Einer davon war ein Schokoladen-Rote Beete-Kuchen. Klingt auf den ersten Blick komisch, ist aber sowas von lecker. Und sogar Eva hat ihn sehr gemocht, die sonst keine Rote Beete mag, aber die hat man glücklicherweise nicht so rausgeschmeckt und dann ging's. War also wiedermal alles sehr schön.
Am Mittwoch hatte ich wieder nen freien Tag, den ich voll und ganz mit Eva verbringen konnte und da wollte ich ihr natürlich auch die Schönheit der Gegend, den Peak District Nationalpark, zeigen. Da wir dann leider auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen waren, ging das erstmal in die Hose, den richtigen Bus zu erwischen, der uns nach Castleton gebracht hätte. Da diese Busse leider nur stündlich verkehren, haben wir erst ein wenig gewartet, dann beschlossen, daß wir genausogut nach Hathersage fahren könnten und sind erstmal zum Bahnhof getigert, nachdem der Bus dorthin auch noch auf sich warten ließ. Dort wurden wir leider auch enttäuscht, weil der nächste Zug erst 1,5 Stunden später gefahren wäre, also haben wir uns entschieden, doch mit dem Bus zu fahren und haben sogar einen gefunden, der relativ bald (25 Minuten später) fuhr. Also ging dann das Abenteuer los, denn Hathersage ist ja sooooo süß. Ich habe Eva das schöne Grab in Gedenken an Little John gezeigt. Er ist dort wohl wirklich begraben worden, nur da, wo er gestorben ist, steht auch noch ein Gedenkstein. Wir sind dann losgewandert, vorbei am Bronte Cottage und North Lees Hall hinauf zu Stanage Edge, wo ich zwar schon einmal war, aber diesmal auch endlich die schöne Aussicht genießen konnte, denn es war traumhaft schönes Wetter. Die Sonne hat gelacht, der Himmel war blau und es war kaum ein Wölkchen zu sehen.
Als wir wieder ins Dorf kamen, wollten wir ja sooooo gerne noch eine Tasse Tee zu uns nehmen, bevor es wieder zurück nach Sheffield geht. Leider haben wir wiedermal genau das 5 Uhr Loch erwischt, bei dem dann die Bordsteine hochgeklappt werden und so wurden wir von zwei Cafés abgewiesen, die schon zu waren. Beim dritten hatten wir allerdings doch noch Glück und kamen zu einer guten Tasse Tee und einem Stück Kuchen. Yamm!
Zurück in Sheffield hieß es geschwind was futtern und dann ab in die Stadt, wo wir uns mit Clair verabredet hatten, um was trinken zu gehen. War an sich schön, nur leider etwas laut in der Bar. Aber wir hatten das Glück, dass an dem Abend so ne lustige Aktion gestartet wurde, dass man um sein Getränk würfeln durfte bzw. die zweite Runde dann. Wir haben gewonnen und gleich zwei Getränke in die Hand gedrückt bekommen. War auch nicht schlecht.
Der Tag gestern war sehr ruhig, zumal ich seitdem krank zuhause sitze und noch nicht genau weiß, was eigentlich los ist. Das hat Eva und mir zumindest die Gelegenheit gegeben, gemütlich zusammenzusitzen und zu erzählen. Also das ist die positive Seite des Tages und man soll ja immer auch das Positive sehen, nich wahr?! Und es war einfach wunderschön und ganz entspannt. Heute morgen hieß es jedoch Abschied nehmen von einander und wir haben Eva am Bahnhof abgeliefert. Jetzt sollte sie schon in der Luft sein, denn man kann ja wieder von England nach Deutschland mit dem Flugzeug reisen...Das war noch das Einzige, was Eva die letzten zwei Tage hat nervös werden lassen, was ich auch verstehen kann, aber aus rein egoistischen Gründen muss ich sagen, ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn sie noch ein paar Tage hätte bleiben müssen. Aber gut, so ist das nunmal und sie geht ja nicht verloren, sondern fährt lediglich nach Hause, wo ihre Lieben auch auf sie warten. Ja, was soll ich sagen? Perfekter hätte ein Besuch aus Deutschland nicht sein können, es hat wirklich viel Spaß gemacht und ich hätte mich durchaus auch über den ein oder anderen weiteren Besuch gefreut, aber dafür ist es jetzt wohl zu spät. Meine Zeit wird langsam knapp, man kann schon wieder so vieles an zwei Händen abzählen bzw. ist es alles wieder so greifbar geworden, daß es fast schon wieder unheimlich wird. Aber auch hier überwiegen natürlich die positiven Seiten und ich freue mich auf so vieles, das noch kommt. Nun heißt es erstmal wieder auf den Damm kommen und bis dahin wünsche ich allesn ein erholsameres Wochenende als meines sein wird! Fühlt Euch alle herzlich gedrückt!
Am Dienstag musste ich mal wieder in die Schule, zum ersten Mal in diesem Monat. Also hat sich Eva allein auf den Weg gemacht, die Stadt zu erkunden und wir haben uns dann später getroffen. Außerdem waren wir hier bei uns von Alex zu einem Temple Spa Abend eingeladen. Das ist eine Kosmetikserie, die nur aus natürlichen Stoffen ihre Produkte herstellt und dann kommt mal so eine nette Dame nach Hause, wenn man sie einlädt, und stellt ein paar Sachen vor, die man dann auch ausprobieren kann. War lustig, zumal auch ein paar Mädels mit dabei waren, die im Laufe ihres Lebens alle mal hier gewohnt haben. War spaßig als wir uns vorstellen mussten. Zudem hatte Alex ein kleines Kuchenbuffett aufgetischt mit drei verschiedenen Kuchen. Einer davon war ein Schokoladen-Rote Beete-Kuchen. Klingt auf den ersten Blick komisch, ist aber sowas von lecker. Und sogar Eva hat ihn sehr gemocht, die sonst keine Rote Beete mag, aber die hat man glücklicherweise nicht so rausgeschmeckt und dann ging's. War also wiedermal alles sehr schön.
Am Mittwoch hatte ich wieder nen freien Tag, den ich voll und ganz mit Eva verbringen konnte und da wollte ich ihr natürlich auch die Schönheit der Gegend, den Peak District Nationalpark, zeigen. Da wir dann leider auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen waren, ging das erstmal in die Hose, den richtigen Bus zu erwischen, der uns nach Castleton gebracht hätte. Da diese Busse leider nur stündlich verkehren, haben wir erst ein wenig gewartet, dann beschlossen, daß wir genausogut nach Hathersage fahren könnten und sind erstmal zum Bahnhof getigert, nachdem der Bus dorthin auch noch auf sich warten ließ. Dort wurden wir leider auch enttäuscht, weil der nächste Zug erst 1,5 Stunden später gefahren wäre, also haben wir uns entschieden, doch mit dem Bus zu fahren und haben sogar einen gefunden, der relativ bald (25 Minuten später) fuhr. Also ging dann das Abenteuer los, denn Hathersage ist ja sooooo süß. Ich habe Eva das schöne Grab in Gedenken an Little John gezeigt. Er ist dort wohl wirklich begraben worden, nur da, wo er gestorben ist, steht auch noch ein Gedenkstein. Wir sind dann losgewandert, vorbei am Bronte Cottage und North Lees Hall hinauf zu Stanage Edge, wo ich zwar schon einmal war, aber diesmal auch endlich die schöne Aussicht genießen konnte, denn es war traumhaft schönes Wetter. Die Sonne hat gelacht, der Himmel war blau und es war kaum ein Wölkchen zu sehen.
Als wir wieder ins Dorf kamen, wollten wir ja sooooo gerne noch eine Tasse Tee zu uns nehmen, bevor es wieder zurück nach Sheffield geht. Leider haben wir wiedermal genau das 5 Uhr Loch erwischt, bei dem dann die Bordsteine hochgeklappt werden und so wurden wir von zwei Cafés abgewiesen, die schon zu waren. Beim dritten hatten wir allerdings doch noch Glück und kamen zu einer guten Tasse Tee und einem Stück Kuchen. Yamm!
Zurück in Sheffield hieß es geschwind was futtern und dann ab in die Stadt, wo wir uns mit Clair verabredet hatten, um was trinken zu gehen. War an sich schön, nur leider etwas laut in der Bar. Aber wir hatten das Glück, dass an dem Abend so ne lustige Aktion gestartet wurde, dass man um sein Getränk würfeln durfte bzw. die zweite Runde dann. Wir haben gewonnen und gleich zwei Getränke in die Hand gedrückt bekommen. War auch nicht schlecht.
Der Tag gestern war sehr ruhig, zumal ich seitdem krank zuhause sitze und noch nicht genau weiß, was eigentlich los ist. Das hat Eva und mir zumindest die Gelegenheit gegeben, gemütlich zusammenzusitzen und zu erzählen. Also das ist die positive Seite des Tages und man soll ja immer auch das Positive sehen, nich wahr?! Und es war einfach wunderschön und ganz entspannt. Heute morgen hieß es jedoch Abschied nehmen von einander und wir haben Eva am Bahnhof abgeliefert. Jetzt sollte sie schon in der Luft sein, denn man kann ja wieder von England nach Deutschland mit dem Flugzeug reisen...Das war noch das Einzige, was Eva die letzten zwei Tage hat nervös werden lassen, was ich auch verstehen kann, aber aus rein egoistischen Gründen muss ich sagen, ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn sie noch ein paar Tage hätte bleiben müssen. Aber gut, so ist das nunmal und sie geht ja nicht verloren, sondern fährt lediglich nach Hause, wo ihre Lieben auch auf sie warten. Ja, was soll ich sagen? Perfekter hätte ein Besuch aus Deutschland nicht sein können, es hat wirklich viel Spaß gemacht und ich hätte mich durchaus auch über den ein oder anderen weiteren Besuch gefreut, aber dafür ist es jetzt wohl zu spät. Meine Zeit wird langsam knapp, man kann schon wieder so vieles an zwei Händen abzählen bzw. ist es alles wieder so greifbar geworden, daß es fast schon wieder unheimlich wird. Aber auch hier überwiegen natürlich die positiven Seiten und ich freue mich auf so vieles, das noch kommt. Nun heißt es erstmal wieder auf den Damm kommen und bis dahin wünsche ich allesn ein erholsameres Wochenende als meines sein wird! Fühlt Euch alle herzlich gedrückt!
Dienstag, 13. April 2010
Bin wieder da
ja, ist richtig. Ich bin wieder in Sheffield. Der Urlaub hat sich nicht als Urlaub entpuppt, wurde abgebrochen und nun bin ich wieder im heimischen Norden. Mal sehen, was sich diese Woche noch so ergibt. Es ist ja immer mal was los hier.
Samstag, 3. April 2010
Hier und da
Bin gerade mit Papa unterwegs. Wir waren am Freitag in Lincoln, haben dort noch einem Konzert in der Kathedrale beigewohnt und heute gab's nen leichten Marathon nach Castleton in die Speedwell Höhle, war lustig, und zum Bolsover Castle, sehr schön. Mehr davon dann in 2 Wochen, bin nämlich nun erstmal unterwegs. Also mit Fiona, Zelt, Auto, Campingkocher, Wanderkarten, keinem Handyempfang und wenig Geld in der Tasche machen wir uns auf, die weiten Fernen Englands zu erobern. So long, ich melde mich denn in 2 Wochen wieder!
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